Einbruch – Falschgeld – Sicherheit

 

Informationsveranstaltung der CDU-Woltwiesche zur Sicherheit rund ums Haus

 

„Die klassischen Gründe für Einbrüche sind immer noch Sorglosigkeit der Mieter und Hausbesitzer mit gekippten Fenstern, unverschlossenen Türen sowie überfüllten Briefkästen und runtergelassene Rolläden bei langer Abwesenheit“. Bernd Neidhart, von der Kripo Salzgitter informierte jetzt bei einer Veranstaltung der CDU Woltwiesche zur ‚Sicherheit rund ums Haus‘. 

 

 

CDU Vorsitzender Jörg Meckoni (2.von links) mit den Referenten von der Kripo Salzgitter Bernd Neidhart (von links), von der Öffentlichen Braunschweig Versicherungskaufmann Tobias Frenzel und von der Deutschen Bundesbank Hannover, Dipl. Betriebswirt Andreas Sadlo.

 



Über fünfzig neugierige Bürger staunten über die Aussage, dass nur ein Prozent der Einbrecher Profis seien und der Rest Gelegenheitsdiebe. Diese würden nur die problemlose schnelle Chance suchen, aber schon mit einem kräftigen Schraubendreher sekundenschnell Fenster und Türen öffnen.
„Kürzlich haben wir vier Kubaner erwischt, die von einer Deutschen an den Tatort gefahren wurde“, berichtete Neidhart über die Internationalisierung der ‚Branche‘, doch die meisten Profibanden kämen weiter aus Ost- und Südeuropa. Man habe im Auto lange Telefonlisten gefunden, die vorher abgerufen wurden, um verlassene Wohnungen und Häuser festzustellen.
Video- und Internetüberwachung sei später oft unbrauchbar und auch von Knüppel, Reizgas oder Schreckschuss hielt der polizeiliche Berater nichts, denn man gefährde sich damit umso mehr. Er komme lieber zu jedem Bürger, um individuelle und kostenlose Beratung durchzuführen.
„Unterversicherung ist ein häufiges Problem“, darauf wies Tobias Frenzel, örtlicher Versicherungsfachmann hin und informierte über Schadensregulierungen. Mit 650 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche sei ein Durchschnittshaushalt ausreichend abgesichert, doch Goldmünzen, wertvoller Schmuck, Kunst und Uhren, seien extra zu bewerten.

 


„Aus dem Automaten kommt kein Falschgeld“, war sich Andreas Sadlo von der Deutschen Bundesbank sicher, doch beim Einkaufen und bei Transaktionen größerer Summen, zum Beispiel im privaten Autohandel, könne es schon dazu kommen. Er hatte „Blüten“ dabei und jeder Besucher konnte einmal Echtheit oder Fälschung erfühlen.
Ein spannender, informativer Abend, der bei den Gästen für viele Diskussionen sorgte. Text und Fotos: Michael Kramer