Erntevernichtung und Dorfplatz in Klein Lafferde

 

„Wirtschaftliche Interessen stehen im Vordergrund, der Schaden wird großzügig entschädigt und damit ist es dann erledigt“. Bauern gäben sich große Mühe, denn der Boden müsse bearbeitet, gesät, gedüngt, geschützt und gepflegt werden, damit Nahrungsmittel entstünden. Wenn dann große Kettenbagger in der Frucht umherfahren, könne man das nur schwer mit ansehen.


„Mehrere tausend Euro Entschädigungen sind gezahlt worden, damit hätte man sinnvolleres anfangen können“, meint auch Ortsrat Hinrich Roloff (CDU). Bei der künftigen Umgestaltung des „Potsdamer Platzes“ am Kreisel, sollten lieber Elektro- und Wasseranschlüsse installiert werden, damit der Platz zum Mittelpunkt dörflicher Geselligkeit werde.

Jedes Jahr beim Aufstellen des Pfingstbaumes stelle sich das Problem der Versorgungsleitungen für die Junggesellen. Denkbar seien auch  Nutzungen bei Veranstaltungen der Ferienaktion oder im Rahmen des Schützenfestes.
„Die Trafostation der Avacon steht schon, von dort kann man für eine Elektrosäule abzweigen“, schlug Fachmann Tobias Prüsse vor, der ebenfalls die CDU im Ortsrat vertritt. Auch eine Hauptwasserleitung führe am Dorfplatz vorbei. Mit Gesamtkosten von drei bis fünftausend Euro könne so ein zentraler Veranstaltungsraum technisch ausgestattet werden, sind sich die CDU Vertreter sicher. 
Obwohl an der Zerstörung der Felder nichts mehr zu ändern sei, will die CDU Klein Lafferde ihre Vorschläge für den „Potsdamer Platz“ demnächst in den Ortsrat bringen.


 

Hinrich Roloff (von links), Tobias Prüsse und Heinz-Werner Bollmann von der CDU Klein Lafferde fordern Versorgungsleitungen für den Dorfplatz für Veranstaltungen. 
Foto: CDU-Lengede