Text und Foto: Michael Kramer, CDU Lengede


– Christdemokraten weisen noch einmal auf dringende Sanierung hin


Eine unendliche Geschichte soll nun doch bald realisiert werden, der barrierefreie Bau des südlichen Bahnsteigs in Woltwiesche. Nachdem 2025 bereits der Lagerplatz befestigt, die Baucontainer aufgestellt, Arbeitsmaterialien gelagert waren und sogar die Baufahrzeuge bereit standen, wurde alles wieder abgebaut und verschoben.

Nun ist das Feld wieder landwirtschaftlich genutzt, doch nach Insider Informationen soll es Anfang Juli wieder los gehen und der Lagerplatz großflächig eingerichtet werden. Mit der Baumaßnahme will die Deutsche Bahn dan am 10. August starten. Viele Pendler und Bahnreisende werden dann einige Einschränkungen hinnehmen müssen, doch anschließend werde der Zugang und die Wartezeit auf dem neuen, sauberen Gelände komfortabler sein, verspricht das Unternehmen.

„Ich glaube es erst, wenn die ersten Steine gesetzt sind“, meinte ein CDU Vorstand bei der Ortsbesichtigung, doch alle Woltwiescher hoffen nun nach Jahrzehnten des Wartens, endlich auf eine vollständige Bahnanlage in Woltwiesche.


Lengeder Christdemokraten hoffen, dass bald Unkraut und Schotter am Bahnsteig der Vergangenheit angehören.


Text und Foto: Michael Kramer


Text und Bild: CDU Lengede


Text und Foto: CDU Lengede


Ständig Brücken bauen
Prof. Dr. Norbert Lammert sprach zum 80-jährigen Jubiläum der CDU Peine


Der Rückblick war zugleich ein Ausblick. In Dankbarkeit und Respekt blickte Christoph Plett, MdL, auf die Geschichte des CDU-Geburtstagskindes zurück, das seinen 80. Geburtstag in Peine feierte. Gleichzeitig fragte der CDU-Kreisvorsitzende: „Wie bewahren wir das, was uns wichtig ist?“ Der CDU-Kreisverband, zu dem etwa 800 Mitglieder gehören, sei fest verwurzelt in seiner Geschichte und doch müsse er sich „immer wieder neu erfinden“.

Christoph Plett, der seit 2023 auch Vorsitzender des CDU-Landesverbandes Braunschweig und dadurch zugleich beratendes Mitglied des CDU-Bundesvorstandes ist, betonte in seiner Rede im Forum Peine am 3. Juni 2026: „Die CDU ist kein Selbstzweck. Wir haben den Auftrag, die Gesellschaft zu gestalten und am politischen Meinungsbildungsprozess teilzunehmen.“ Die Kommunalpolitik sei keine Nebensache. Vor Ort schlage das Herz der der Demokratie. Und zum christlichen Menschenbild der CDU, das als geistiges Fundament die politische Aufgabe trage, gehörten zugleich Freiheit und Verantwortung.

Nach Christoph Plett erinnerte der 85jährige Horst Horrmann, der zum Urgestein der CDU gehört, an die Anfänge der CDU in Peine. Horst Horrmann prägte die Entwicklung im Kreis Peine, war aber auch als Kultusminister von Niedersachsen von 1988 bis 1990 unter Ministerpräsident Ernst Albrecht politisch sowie später von 2005 bis 2014 als Präsident des DRK-Niedersachsen gesellschaftspolitisch tätig. Weitsichtig sei vor 80 Jahren die „christlich demokratische Union“ (CDU) gegründet worden, um Menschen vor allem bei allen konfessionellen, sozialen und wirtschaftlichen Unterschieden zusammenzuführen sowie um als ganz neue Partei den Wiederaufbau zu beginnen.

Prof. Dr. Norbert Lammert, Jahrgang 1948, von 2005 bis 2017 Präsident des Deutschen Bundestages sowie langjähriger Vorsitzender der Konrad-Adenauer Stiftung, sprach in seiner engagierten Festansprache von der CDU als „erfolgreichsten Partei Deutschlands“, die bislang über 50 Jahre lang das Land politisch (mit-) geführt habe und über eine auffällige und beispiellose Bilanz verfüge. Diese Prägekraft sei nicht ohne die handelnden Personen zu erklären, die die „Einsicht in die Notwendigkeit zur Veränderung“ gehabt hätten. Dabei nannte er Konrad Adenauer und Ludwig Erhard. Die CDU, die insbesondere als neue überkonfessionelle Sammelpartei – als „Sammelbecken“ (Lammert) – nach dem Krieg entstanden ist, habe am Tiefpunkt der deutschen Geschichte den Mut und die Zuversicht gehabt, neu anzufangen, „nicht die Vergangenheit zu restaurieren, sondern Neues zu machen“ – mit einer neuen Partei, einem Grundgesetz, der Sozialen Marktwirtschaft und der Verankerung Deutschlands in der Familie der westlichen Demokratien. Diese Grund- und Richtungsentscheidungen vor allem Adenauers und Erhards seien bis heute bedeutsam. Beispielsweise – im Geiste des „deutschen Wirtschaftswunders“ – nicht den Mangel zu verwalten, sondern ihn durch fairen Wettbewerb und sozialer Ordnung zu beseitigen, um Kräfte „von unten nach oben“ freizusetzen. Oder  – im Geiste Konrad Adenauers – die Veränderungsbereitschaft zu zeigen, ein wehrbereites und wehrfähiges Europa zu schaffen.

Norbert Lammert, der wie erwartet mit Tiefgang sprach, rief dazu auf, ständig Brücken zu bauen, indem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verbunden werden. Und verwies auf die Verantwortung Deutschlands, der „größten funktionierenden Demokratie“.

Dr. Burkhard Budde


Text: Dr. Burghard Budde, Fotos: Michael Kramer


– CDU stellt Kandidaten und wichtige Ziele vor


„Es wird immer schwieriger interessierte Bürger für eine Arbeit in politischen Gremien zu finden“, stellt CDU Vorsitzender Hinrich Roloff aus Klein Lafferde fest. In Tobias Göhl hat er aber einen engagierten Mitstreiter gefunden, der sich für die Christdemokraten jetzt ebenfalls um einen Sitz im Ortsrat bewirbt. Die kleine Gruppe im CDU Ortsvorstand hat sich in den vergangenen Monaten, auch gemeinsam mit den Parteifreunden der anderen Ortschaften, Gedanken über die Entwicklung in unseren Dörfern gemacht. Als wichtige Ziele für die kommenden Jahre werden in Klein Lafferde die Einrichtung von Versammlungsräumen für Bürgeraktivitäten gefordert. Außerdem soll die Gemeindeverwaltung bei der Deutschen Post AG die Aufstellung einer Post-Abhol-Station beantragen. Für die Sicherheit von Radfahrern fordert die CDU in Klein Lafferde die Anlage eines innerörtlichen Fahrradstreifen an einer der Hauptstraßen, dem Woltwiescher Weg (K46). Die kurvenreiche Straßenführung ist unübersichtlich, parkende Fahrzeuge behindern die Sicht von querenden Fußgängern und zwingen Radfahrer zu risikoreichen Slalomtouren. Die CDU werde sich für diese und weitere wichtige Ziele im Ortsrat einsetzen, versprechen die Kandidaten Hinrich Roloff und Tobias Göhl.


Hinrich Roloff (links) ist für die CDU bereits im Ortsrat Klein Lafferde sowie im Gemeinderat Lengede
tätig und kandidiert mit Tobias Göhl erneut für die Gremien zur Kommunalwahl am 13. September 2026.


Text und Foto: CDU Gemeinde Lengede


– Kommunen sind auch abhängig von Entscheidungen aus Hannover
– Gute Beziehungen zu Abgeordneten im Landtag für Lengede wichtig


Hannover/Lengede. Ein Bürgermeister muss sich heutzutage nicht nur im Ort um seine Gemeinde kümmern, sondern ist abhängig von Entscheidungen im Kreis Peine, dem Land Niedersachsen und sogar auch vom Bund in Berlin. Deshalb ist der Kandidat für das Amt des Bürgermeisters in Lengede, Patrick Fölsch, nicht nur in den Dörfern und Vereinen bei den Bürgern unterwegs, sondern knüpft bereits Kontakte zu den Landtagsabgeordneten der Region Braunschweig. Gute Verbindungen hat Fölsch noch aus seiner Zeit im Bezirksrat der Braunschweiger Weststadt zum Abgeordneten Oliver Schatta und natürlich zum Peiner CDU Kreisvorsitzenden und MdL, Christoph Plett. Jetzt nahm er Termine im Landtag Hannover wahr und traf sich zu Gesprächen mit den regionalen Abgeordneten, besuchte das Fraktionsbüro und absolvierte Fototermine zur inhaltlichen und organisatorischen  Vorbereitung seiner Kandidatur.

Schwerpunkt in den Diskussionen mit den Abgeordneten war die Zusammenarbeit von Gemeinde, Kreis und Land, insbesondere bei der Umsetzung und Finanzierung von Landesaufgaben in Lengede, wie die Schaffung und den Erhalt der Infrastruktur im Bereich Kinderbetreuung, Schulwesen und sozialer Aufgaben. Auch Belastungen im Bereich Straßenverkehr, dem lokalen Katastrophenschutz und deren Finanzierung waren Themen, die im gemeinsamen Austausch besprochen wurden. Patrick Fölsch erhielt dabei nicht nur Informationen für seine künftige Arbeit als Leiter der Gemeindeverwaltung, sondern bekam auch wertvolle Hinweise für eine überregionale Zusammenarbeit.


Am Rande des Landtagsplenums in der Lobby im angeregten Gespräch: der Peiner CDU
Landtagsabgeordnete Christoph Plett (von links), MdL Cindy Lutz (CDU Wolfsburg),
CDU Vorsitzender Michael Kramer, Bürgermeisterkandidat Patrick Fölsch und
MdL Sophie Ramdor (CDU Braunschweig).


Sebastian Lechner (von links), Vorsitzender der CDU Landtagsfraktion freute sich über den
Einsatz von Bürgermeisterkandidat Patrick Fölsch, gemeinsam mit dem Peiner Landtags-
abgeordneten Christoph Plett. 


Text: CDU Gemeindeverband Lengede
Foto: CDU Landtagsfraktion



Text und Foto: Michael Kramer, CDU Lengede


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Bild und Text: CDU-Lengede


– Praxissterben, Landarztquote, Ärztehäuser und Klinikum
– „Peine braucht ein Krankenhaus“ – „Die Ärzte stehen zum Neubau“


Peine. „Die Peiner Ärzteschaft steht hinter dem Neubau des Krankenhauses, doch ohne die ambulante ärztliche Versorgung gibt es kein Klinikum Peine“. Klare Worte sprach Allgemeinmediziner und Leiter einer großen Gemeinschaftspraxis, Dr. Friedrich Scheibe, auf Einladung der CDU-Kreistagsfraktion vor 25 Kommunalpolitikern. Er ist Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN), Kreisstelle Peine und repräsentiert die Ärzteschaft der Region. Diese sichert die ambulante medizinische Versorgung durch die niedergelassenen Haus- und Fachärzte der Region.

„Brauchen wir im Landkreis Peine ein Krankenhaus und wie sieht die Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärzten und den Klinikmedizinern aus?“, lautete das Thema der CDU Tagung und Dr. Scheibe schilderte dazu ausführlich die Vorzüge des von der KVN organisierten Bereitschaftsdienstes an Wochenenden und Feiertagen. Er ging auf den Ärztebedarf durch Eintritt in den Ruhestand, Praxisschließungen und die notwendige Aus- und  Weiterbildung ein. Die „Landarztquote“ für Medizinstudenten, die sich verpflichten im ländlichen Bereich tätig zu werden, wurde begrüßt, doch reiche die Anzahl der Studienplätze bei weitem nicht aus.

Telemedizin und Bereitschaftspraxen an Kliniken seien für die Notfallversorgung von Patienten wichtig, deshalb sei auch das Peiner Krankenhaus zwischen den Großstädten Braunschweig und Hannover nötig, so der Ärztefunktionär. Der Standort sei günstig weil Platz und eine gute Verkehrsanbindung vorhanden, um einen Neubau zu errichten. Bei den Planungen hätten sich die regionalen Mediziner allerdings die Einbeziehung und eine frühzeitige Informationen über die Entwürfe gewünscht. Das Patientenaufkommen am Klinikum Peine bestehe weit überwiegend aus Akutnotfällen, doch für eine kontinuierliche Auslastung der Kapazitäten seien vermehrt planbare medizinische Eingriffe erforderlich. Deshalb würden verstärkt Kontakte zwischen niedergelassenen und Klinikärzten gepflegt und inzwischen finde auch ein regelmäßiger Austausch statt, um Vertrauen und Zusammenarbeit zu stärken. Fazit der CDU Tagung: Das Klinikum Peine wird gebraucht, ein Neubau ist erforderlich, Zusammenarbeit zwischen den Praxis- und Klinikärzten muss gestärkt werden.


Fraktionsvorsitzender Michael Kramer (links), der CDU im Kreistag Peine bedankte sich beim Referenten
Dr. Friedrich Scheibe und dem CDU Vertreter im Aufsichtsrat des Peiner Klinikums, Andreas Leinz.
Dr. Scheibe ist Notfall- und Sportmediziner, der von 2016 – 2019 auch als internistischer Mannschaftsarzt
die Profifußballer von Eintracht Braunschweig betreute.


Text und Fotos: CDU Kreistagsfraktion Peine


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