Agrarforum in Lengede gut besucht

 

CDU Peine und Salzgitter hatten eingeladen

 

„Niedersachsen ist noch vor Bayern das Agrarland Nr.1 in Deutschland und dies soll auch so bleiben“, machte der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende im Niedersächsischen Landtag, Frank Oesterhelweg beim Landwirtschaftsforum vor achtzig Gästen in Lengede klar.

 

 

Sprachen auf dem Landwirtschaftsforum in Lengede(von links): Peines CDU Vorsitzender Christoph Plett, Landratskandidat Dr. Burkhard Budde, CDU-Vorsitzende in Salzgitter Claudia Körner, Landtagsabgeordneter Frank Oesterhelweg und Gastgeber Lengedes CDU- Vorsitzender Michael Kramer. Foto: Michael Kramer


Aus den CDU Kreisverbände Peine und Salzgitter waren neben zahlreichen Kommunalpolitiker auch rund 60 Landwirte und Verbandsvertreter ins Bürgerhaus gekommen, um über die Situation und das Image der Landwirtschaft zu diskutieren. 
Natur-, Tier-, Verbraucher-, Klima- und Wasserschutz waren Stichworte die behandelt wurden, ebenso wie die mangelhafte Darstellung von  landwirtschaftlichen Familienbetrieben in der Öffentlichkeit.

„Gesunde Produkte haben ihren Wert, aber die Dicounter machen mit Kampfangeboten die Erzeugerpreise kaputt, so dass zahlreiche Bauern und mithelfende Angehörige kaum auf den Mindestlohn kommen“. Landwirt Oesterhelweg, kritisierte die Verschwendung und Vernichtung von Lebensmitteln und will sich für die Imkerei als Zweig der Landwirtschaft sowie den Erhalt der Kulturlandschaft einsetzten.

Kreislandwirt Wilfried Henties forderte einen stärkeren Rückhalt von der Politik und Ulrich Löhr, Vorsitzende des Landvolkverbands Braunschweig, wünschte sich ein stärkeres Engagement der Landwirte im politischen Raum. Sie müssten ihre Interessen schon selbst vertreten, denn von Agrarministern käme kein Verständnis.

Zuvor hatte Andreas Saldo, parteiunabhängiger Bürgermeisterkandidat in der Gemeinde Lengede, die übertriebenen bürokratischen Vorschriften in der Landwirtschaft beklagt.

„Wir brauchen keine Besserwisser, die Verbraucher und Landwirte bevormunden, sondern eine Diskussion, die zu einem fairen und nachhaltigen  Ausgleich zwischen ökonomischen, ökologischen und sozialen Zielen beiträgt“, wünschte Landratskandidat Dr. Burkhard Budde, der sich für einen breiten und vorurteilsfreien gesellschaftlichen Dialog aussprach.
 Michael Kramer

 


Frank Oesterhelweg